Der Schweizer Käse - ein Produkt der Spitzenklasse

Bei einem echten Schweizer Käse kann man sicher sein, dass es sich um ein Produkt mit Spitzenqualität handelt. Er wird dabei zu 100 % in der Schweiz hergestellt. Angefangen bei der Milch bis hin zur Pflege und Reifung kommt alles aus der Schweiz und wird auch vor Ort produziert. Das war schon immer so und zeichnet diesen Käse auch besonders aus. Es wird in etwa 50 % der Milch allein für die Herstellung von Käse verwendet. Nicht umsonst wird der Schweizer Käse in der ganzen Welt sehr geschätzt und ist äußerst beliebt. Er wird ausschließlich aus Rohstoffen direkt aus der Schweiz hergestellt ohne jegliche Zusatzstoffe. Er ist daher einzigartig in seinem Geschmack und die Qualität ist unerreicht. Die Milch wird nachhaltig und natürlich produziert. Die Schweiz hat, was die Produktionsrichtlinien, Umwelt- und Hygieneauflagen betrifft, sehr strenge Gesetze. Dies spiegelt sich später dann im Produkt wieder, das für Qualität und Genuss steht. Speziell das Tierschutzgesetz, welches eine artgerecht Haltung der Milchkühe einbezieht, ist weltweit mit am strengsten. Es wird vorausgesetzt und auch kontrolliert, ob die Kühe genügend Auslauf bekommen, ausreichend Platz haben und die Bedingungen in den Stallungen gut sind. Auch bei der Fütterung legt man Wert auf natürliche und heimische Produkte, wie z.B. Heu und Gras.
Das Schweizer Produkt erkennt man an dem Qualitäts- und Herkunftssiegel „AOP“. Die heißt Appellation d‘Origine Protégée und ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung. Der Käse ist bekannt für seinen langen Reifeprozess, wodurch er besonders aromatisch im Geschmack wird. Je nach Sorte variierst der Reifegrad natürlich von 4 Monaten, 8 Monaten und 12 Monaten. Je länger er reift, umso kräftiger ist das Endprodukt. Es gibt in etwa 450 unterschiedliche Käsesorten und circa 700 verschiedene Käsespezialitäten. Es wird zum Beispiel in den meisten Restaurants ein Raclette- sowie Käsefondue Gericht angeboten.
Generell wird unterschieden in Frischkäse, wie Mozzarella oder Hüttenkäse, in Weichkäse mit Schimmelreifung, wie zum Beispiel Brie Suisse, in Halbhartkäse wie Raclette oder Tilsiter, in Hartkäse, wie Gruyère oder Emmentaler und in Extrahartkäse, wie der Parmino.
Der Fettgehalt wird unterteilt in Magerkäse, der weniger als 15% Fett hat, gefolgt vom Viertelfettkäse mit mindestens 15% Fett. Danach schließt der Halbfettkäse mit mindestens 25% Fett an, gefolgt vom Vollfettkäse mit mindestens 45% Fett. Der Rahmkäse hat einen Fettanteil von mindestens 55 % und der Doppelrahmkäse verfügt über mindestens 65% Fett.
Die Hartkäsetradition geht bis ins erste Jahrhundert zurück, wo der Schweizer Käse zum ersten Mal vom römischen Historiker Plinius dem Älteren erwähnt wurde. Damals hieß er allerdings „Caseus Helvetius“, da die Region der heutigen Schweiz von den Helvetier besiedelt war.


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